Obdachlose Menschen erhalten oft nicht die notwendige medizinische Versorgung. Zu den häufigsten Gründen gehört deren schwierige hygienische Situation. Die Ärztekammer Berlin fordert den Senat dazu auf, die medizinische und hygienische Versorgung obdachloser Menschen zu verbessern.
Die Gesundheitsämter müssen die gesetzlich vorgeschriebenen Schuleingangsuntersuchungen wieder regelmäßig durchführen. Das fordert die Ärztekammer Berlin. Zudem sollen Kita-Reihenuntersuchungen verpflichtend eingeführt werden, um gesundheitliche Probleme bei Kindern frühzeitig zu erkennen und diesen entgegenzuwirken.
Um die Vielfalt der Ärzt:innenschaft besser abzubilden und die Interessen aller Ärzt:innen widerzuspiegeln, will die Ärztekammer Berlin ihre Ausschüsse und Arbeitskreise zukünftig paritätisch besetzen. Die 21. Delegiertenversammlung hat einen entsprechenden Beschluss gefasst.
200 Millionen Euro jährlich fehlen im aktuellen Haushaltsentwurf für die Berliner Krankenhäuser. Die Ärztekammer Berlin fürchtet, dass sich Kliniken dadurch zu zusätzlichen Einsparungen beim Personal gezwungen sehen. Es drohen eine Zunahme der schlechten Arbeitsbedingungen und Einschränkungen bei der Patient:innensicherheit.
Die Ärztekammer Berlin fordert, die zunehmende Kommerzialisierung in der ambulanten medizinischen Versorgung zu stoppen. Weiteren Übernahmen von ärztlichen Praxen durch industrielle Fremdinvestoren oder Private-Equity-Gesellschaften ist entschieden entgegenzutreten.
Das Gesundheitswesen darf den Klimawandel nicht weiter verstärken und muss seine CO2-Emissionen dringend senken. Das erklärt die Ärztekammer Berlin anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April, der in diesem Jahr unter dem Motto „Unsere Erde, unsere Gesundheit“ steht. Alle Mitarbeitenden des Gesundheitswesens und die Politik sind gefordert, sich gemeinsam für ein klimaneutrales Gesundheitswesen einzusetzen.
Nicht erst seit der COVID-19-Pandemie stellt der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) eine wichtige Säule in der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung dar. Anlässlich des Tags des Gesundheitsamts am 19. März fordert die Ärztekammer Berlin die finanzielle, strukturelle und personelle Verstärkung des ÖGD und der Gesundheitsämter.
Die Ärztekammer Berlin fordert den Berliner Senat auf, zügig unmissverständliche Regelungen bei der Kostenübernahme von Behandlungskosten von Geflüchteten aus der Ukraine herbeizuführen. Insbesondere bei kostenintensiven sowie lebensnotwendigen Therapien wie der Dialyse muss schnell geklärt werden, wer die Kosten übernimmt. Diese Therapien sind nicht verschiebbar. Es geht bei vielen Menschen um wenige Tage – teils Stunden.
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